Die Bezirksparteiobleute der ÖVP Mariahilf, Gerhard Hammerer, und der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus, Felix Ofner, reagieren mit scharfer Kritik auf die neuerlichen Entwicklungen der Wiener Drogenszene. Ein aktueller Bericht der Kronen Zeitung veranschaulicht neuerlich, dass sich die Probleme nicht gelöst haben, sondern lediglich verlagern. Der SPÖ-Drogenkoordinator Ewald Lochner beschwichtigt aber weiterhin nur.

Bereits seit Wochen berichten Anrainer von offenem Drogenkonsum, herumliegenden Spritzen und einer massiven Belastung. Nun wird neuerlich bestätigt, dass sich die Probleme lediglich verlagert haben. Wie lange will der SPÖ-Drogenkoordinator hier eigentlich noch zusehen?

Gerhard Hammerer und Felix Ofner

Wer die Sorgen der Anrainer und die Berichte mehrerer Medien ignoriert, verschließt die Augen vor der Realität. Die Drogenszene wird nicht kleiner – sie wird nur von einem Ort zum nächsten verdrängt.

Gerhard Hammerer und Felix Ofner

Umfassendes Maßnahmenpaket gefordert

Die beiden Bezirksparteiobleute erneuern daher ihre Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket. Schutzzonen allein reichen nicht. Notwendig sind auch eine Alkoholverbotszone und Videoüberwachung rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße. Gleichzeitig braucht es endlich ein Gesamtkonzept gegen Drogenhandel und offenen Drogenkonsum.

Solange SPÖ und Neos kein konsequentes Gesamtkonzept vorlegen, werden immer neue Hotspots entstehen und Anrainer den Preis dafür zahlen. Wien braucht endlich eine Drogenpolitik, die Probleme löst, anstatt sie zu verlagern oder kleinzureden.

Gerhard Hammerer und Felix Ofner

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