Mit dem Einzug des ersten Kindes hat die Auszeit-WG für strafunmündige Intensivtäter nun ihren Betrieb aufgenommen. Für uns als Wiener Volkspartei ist klar: Jetzt muss sich zeigen, ob das millionenschwere Projekt die angekündigte Wirkung tatsächlich erzielt.
Die Eröffnung allein ist noch kein Erfolg. Entscheidend ist, ob es gelingt, Kinder mit massiv problematischem Verhalten nachhaltig wieder auf einen positiven Weg zu bringen. Wir werden die Umsetzung daher genau beobachten und das Projekt an seinen Ergebnissen messen.
Familiensprecherin der ÖVP Wien Sabine Keri
Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie nachhaltig die Maßnahme über den maximal zwölfwöchigen Aufenthalt hinaus wirkt. Familiensprecherin der ÖVP Wien Sabine Keri betont dazu:
Zwölf Wochen können nicht ausgleichen, was sich über viele Jahre entwickelt hat. Es braucht daher ein klares Folgekonzept und eine Gesamtstrategie für jugendliche Intensivtäter.
Familiensprecherin der ÖVP Wien Sabine Keri
Auch die Kostenentwicklung muss transparent bleiben: Aus ursprünglich 800.000 Euro wurden laut Anfragebeantwortung mittlerweile rund 995.000 Euro pro Jahr – für lediglich zwei Plätze.
Familiensprecherin der ÖVP Wien Sabine Keri schließt mit einer klaren Erwartungshaltung:
Wenn fast eine Million Euro investiert werden, erwarten die Wienerinnen und Wiener zu Recht, dass dieses Projekt auch messbare Ergebnisse bringt. Die Auszeit-WG kann nur ein Baustein sein – zusätzlich braucht es jedenfalls die Absenkung des Strafmündigkeitsalters.
Familiensprecherin der ÖVP Wien Sabine Keri

