Entlastung des Jedmayer-Grätzels bleibt Schwerpunkt im Bezirk

Am 18. Dezember 2025 fand die letzte Sitzung des Mariahilfer Bezirksparlaments in diesem Jahr statt. Von insgesamt 20 eingebrachten Anträgen und Resolutionen stammten diesmal 12 von der ÖVP. Beschlossen wurde das Bezirksbudget für 2026, dem SPÖ, Neos und ÖVP zustimmten. Positiv ist aus unserer Sicht, dass der 57A künftig eine zusätzliche Haltestelle bei der Gfrornergasse erhält und erstmals auch budgetäre Mittel für eine Anrainerversammlung zur Situation rund um die Drogenberatungseinrichtung Jedmayer vorgesehen sind.

Trotz der kürzlich beschlossenen Änderung der Geschäftsordnung, die eine achtwöchige Frist zur Beantwortung von Anträgen vorsieht, liegt bis heute keine Antwort von Stadtrat Peter Hacker auf den im September eingebrachten Antrag zur Entlastung des Jedmayer-Grätzels vor. Diese Verzögerung wurde auch von der SPÖ-Stellvertreterin Julia Lessacher kritisch angesprochen. Entsprechend bildete das Thema Jedmayer erneut einen Schwerpunkt der Sitzung. Die ÖVP forderte abermals eine bessere wienweite Verteilung der Suchthilfe sowie mehr Sicherheitspersonal in der U6-Station Gumpendorfer Straße. Zusätzlich wurden eine WC-Anlage in der U3-Station Zieglergasse sowie eine fixe Toilettenanlage im Fritz-Imhoff-Park beantragt.

Mehrheitlich angenommen wurde zudem eine Resolution der ÖVP, wonach die Fußgängerzone Mariahilfer Straße weiterhin ihrem ursprünglichen Zweck dienen soll: ein sicherer und möglichst konfliktfreier Raum für Fußgängerinnen und Fußgänger. Überlegungen, künftig eine eigene Radspur durch die Fußgängerzone zu führen, werden von der ÖVP klar abgelehnt. Weitere Anträge betrafen Verbesserungen beim 57A sowie Detailmaßnahmen zu Ampelschaltungen, Parkplätzen und Baustelleneinrichtungen. Rund um die neue Markthalle sollen zusätzliche Aschenbecher aufgestellt werden.

Alle Anträge und Anfragen finden Sie hier:

Alle Anträge samt Ergebnis finden Sie hier:

Anträge gesamt

Alle Anfragen samt Beantwortung finden Sie hier:

Anfragen